Umfrage: So leiden Werkstätten unter der Pandemie

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Die Situation ist für Werkstätten gerade nicht leicht.
Die Situation ist für Werkstätten gerade nicht leicht.

Restaurants, Einzelhändler, Friseure: Viele Läden mussten aufgrund der Corona-Pandemie schließen. Da sind Kfz-Werkstätten vergleichsweise glimpflich davongekommen. Sie gelten als systemrelevant, da sie die Menschen mobil halten. Und das ist gerade in diesen Zeiten wichtiger denn je. 

Dennoch leiden auch viele Werkstätten unter der aktuellen Situation, wie aus einer Umfrage des digitalen Werkstattportals FabuCar hervorgeht. Wie ist die Auftragslage in der Corona-Krise? Gibt es für deinen Betrieb bereits Engpässe in der Ersatzteilbeschaffung? Diese und weitere Fragen beantworteten über 360 Werkstattinhaber und knapp 800 Angestellte Anfang April 2020. 

Auftragseinbrüche für Großteil der Werkstätten 

Das Ergebnis fällt eindeutig aus: Fast 80 Prozent aller Befragten gibt an, dass die Auftragssituation schlechter geworden ist. Daneben scheint aber auch eine kleine Gruppe zu profitieren. Knapp 3 Prozent freuen sich über mehr Aufträge. Hier könnte eine Rolle spielen, dass manch großer Marktteilnehmer wie etwa ATU zeitweise alle seine Filialen geschlossen hatte. 

Dass aber ein Großteil der befragten Werkstätten in eine wirtschaftliche Schieflage gerät, zeigt sich schon daran, dass bereits über 60 Prozent den Soforthilfe-Zuschuss der Bundesregierung beantragt haben. Zudem hat ein Viertel Kurzarbeit angemeldet. 

Lieferschwierigkeiten? febi bilstein liefert auch in Krisenzeiten! 

Eine weitere dramatische Entwicklung zeichnet sich bei den Lieferketten ab. So geben rund zwei Drittel der Inhaber an, dass sie Engpässe in der Ersatzteilbeschaffung erfahren. Denn auch die Großhändler und Produzenten sind von der Pandemie betroffen. Zahlreiche OE-Unternehmen haben bereits ihre Produktion heruntergefahren oder komplett stillgelegt

Mit febi bilstein als Lieferanten sind die Werkstätten und Großhändler hingegen auf der sicheren Seite. „Wir werden Sie auch in dieser herausfordernden Situation mit unseren hochwertigen Produkten bestmöglich beliefern“, so Geschäftsführer Karsten Schüßler-Bilstein. „In unseren Logistikzentren werden maximale Lagerbestände vorgehalten, um ein Höchstmaß an Verfügbarkeit unseres gesamten Sortiments sicherzustellen.“

Dennoch dürften die kommenden Wochen und Monate für viele Werkstätten herausfordernd werden. Erst eine Lockerung der aktuellen Isolationsmaßnahmen dürfte dazu führen, dass sich die Situation für den freien Ersatzteilmarkt entspannt.

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