Der Frühling ist da: Vergangenes Wochenende waren deshalb zahlreiche Cabriolet- und Motorradfahrer beim ersten Sonntagsausflug des Jahres zu beobachten. Wer im Auto nicht auf natürliche Weise mit viel Frischluft versorgt wird, kam bei Temperaturen von teils über 25 Grad Celsius nicht umhin, die Klimaanlage erstmals wieder einzuschalten – und einige Insassen waren unter Umständen überrascht, dass die Kühleinheit nicht wie gewohnt ihren Dienst tat.

Der Grund: Klimaanlagen verlieren pro Jahr durchschnittlich acht Prozent des Kältemittels durch Schläuche, O-Ringe und Wellendichtringe am Kompressor. Spätestens wenn die Kühlleistung der Klimaanlage nachlässt, sollte eine Wartung durchgeführt werden. Das Kältemittel und die Ölmenge im System müssen kontrolliert und wenn nötig ergänzt werden, um eine Beschädigung des Klimakompressors durch mangelnde Schmierung zu verhindern und weiterhin eine effiziente Kühlleistung zu gewährleisten.

Der Klimakompressor 45160 von febi

Der Klimakompressor 45160 von febi

Keine Kälte ohne Klimakompressor
Der Klimakompressor ist das Herzstück der Klimaanlage. Er wird meist direkt vom Motor über den Riementrieb angetrieben. Seine Aufgabe ist es, dass im Klimakreislauf gasförmige Kältemittel anzusaugen und zu verdichten. Durch die Verdichtung erwärmt sich das Kältemittel. Um es schnell wieder abzukühlen, wird es vom Klimakompressor mit Druck zum Kondensator geführt und dort wieder verflüssigt.

In Monaten mit hohen Temperaturen ist die intensive Nutzung der Klimaanlage – verbunden mit mangelnder Wartung – ein häufiger Ausfallgrund des Klimakompressors. Auch der Verlust von Schmieröl, das Eindringen von Wasser oder nicht ausreichend nachgefülltes Kältemittel können zu einem Defekt führen. In einem solchen Fall sollte nicht nur der Kompressor ausgetauscht werden, da durch seinen Ausfall Verunreinigungen entstehen können, die weitere Komponenten des Klimakreislaufs beschädigen können.

Schon gewusst?
Eine Klimaanlage schafft neben angenehmen Temperaturen im Auto auch indirekt einen Beitrag zur Fahrsicherheit. Denn gerade bei hohen Temperaturen kann die Konzentration des Fahrers durch die gestiegene Körpertemperatur spürbar abnehmen und so das Unfallrisiko erhöhen.