Brexit als Chance: bilstein group investiert in England

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Das 2018 eröffnete Logistikzentrum der bilstein group in England.
Das 2018 eröffnete Logistikzentrum der bilstein group in England.

Seit dem 23. Juni 2016 ist er das Dauerthema in den Nachrichten: der Brexit. Damals entschied sich eine knappe Mehrheit der britischen Wähler für einen Austritt aus der EU. Die Folgen waren und sind weitreichend – insbesondere für Unternehmen, die so enge wirtschaftliche Verbindungen zum Vereinigten Königreich haben wie die bilstein group mit ihrer Marke febi.

Während sich manche Wettbewerber nach dem Referendum vom britischen Markt zurückzogen, ist die bilstein group weiterhin präsent. Das Unternehmen hat den Brexit als Chance begriffen, investierte in die Region und in die Versorgungsprozesse zu den Kunden.

Mehr als 2.200 Pakete pro Tag                                       

Blick ins Logistikzentrum

2018 wurde ein rund 19.000 Quadratmeter großes Logistikzentrum in Markham Vale eröffnet, im Herzen von England. Dort, in unmittelbarer Nähe der Großstädte Sheffield und Nottingham, werden aktuell mehr als 50.000 verschiedene Ersatzteile gelagert und täglich in alle Winkel des Vereinigten Königreichs verschickt. An Spitzentagen bedeutet das mehr als 2.200 Pakete und über 800 Versandmodule, die kommissioniert werden.

Ausgefeilte Lagertechnik

Dafür benötigt es eine ausgefeilte Lagertechnik, die in England (wie in Ennepetal) vom Logistik-Spezialisten Witron zur Verfügung gestellt wird. Schon die reinen Zahlen beeindrucken: Das automatisch betriebene Lager verfügt über 215.000 Behälterstellplätze, verteilt auf zwölf Gassen, die meterhoch reichen. Hinzu kommt ein Palettenlager mit mehr als 10.000 Stellplätzen.

Damit ist die bilstein group gut aufgestellt, wenn Großbritannien endgültig die EU verlassen wird. Doch wann es damit soweit ist, steht auch im Jahr 2019 immer noch in den Sternen.

Das vollautomatische Hochregallager von Witron.

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