Ein Teil der unter der Marke febi angebotenen Ersatzteile stammt aus der eigenen Fertigung von Ferdinand Bilstein in Ennepetal – bilstein group Engineering. Hier werden ausgewählte Produkte aus dem febi Sortiment auf modernen, CNC-gesteuerten Maschinen hergestellt, unter anderem Wasserpumpen für Nutzfahrzeuge.

Jährlich fertigt die bilstein group Engineering davon mehr als 21.000 Stück. Das entspricht circa 36 Prozent aller von febi angebotenen NKW-Wasserpumpen. Dabei hat sich die Stückzahl der selbst hergestellten Komponenten in den letzten Jahren mehr als verdoppelt – und wird weiter steigen. Dafür sorgt nicht zuletzt die Investition in eine vollautomatische Fertigungsstraße zur mechanischen Gehäusebearbeitung. Doch wie sieht die Fertigung der Wasserpumpen vor Ort in Ennepetal konkret aus?

Wasserpumpen „Made in Ennepetal“


Ausgangsmaterial für das Wasserpumpen-Gehäuse ist ein Druckguss-Rohling aus Aluminium. Der Rohling wird zunächst auf einem modernen 5-Achs-Bearbeitungszentrum weiterverarbeitet. Die Teile werden der Maschine dabei automatisch durch einen Roboterarm zugeführt. Um höchste Produktqualität zu gewährleisten, werden die Wasserpumpen anschließend auf 100-prozentige Dichtheit geprüft.

Nach der Bearbeitung folgt die Montage. Zunächst werden Verschlussdeckel, Typenschild und Elektromagnet montiert. Anschließend werden nacheinander die Wasserpumpenwelle und die Gleitringdichtung vom OE-Hersteller KACO eingepresst. Ganz bewusst wird an dieser Stelle ein hochqualitatives Teil verbaut, da die Verwendung minderwertiger Gleitringdichtungen häufig zu vorzeitigem Ausfall führt. Nach dem Einpressen der Gleitringdichtung wird die Wasserpumpe erneut auf 100-prozentige Dichtheit geprüft. In den letzten Schritten vor der Verpackung werden Impeller und Antriebsflansch aufgepresst.

So entsteht ein hochwertiges Ersatzteil – „Made in Ennepetal“.