Gelsenkirchen: rote febi Marke in „grünem“ Gebäude

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So grün wird das geplante Logistikzentrum der bilstein group.
So grün wird das geplante Logistikzentrum der bilstein group.

Künftig erhalten Kunden der bilstein group ihre febi Produkte nicht nur aus Ennepetal, sondern auch aus Gelsenkirchen. Dort entsteht gerade ein weiteres großes Logistikzentrum des Ersatzteilspezialisten. Dabei rücken neben der optimalen Belieferung des Großhandels und der Werkstätten die Themen Umweltfreundlichkeit und Energieeffizienz in den Fokus. Denn die rote Marke febi gibt’s bald aus einem „grünen“ Gebäude.

So wird auf dem Dach des Gelsenkirchener Logistikzentrums eine Solaranlage entstehen. Sie ist circa 6.000 Quadratmeter groß und verfügt über 2.200 Photovoltaikmodule. Damit können über 600.000 Kilowattstunden Strom im Jahr produziert werden. Das entspricht einem Strombedarf von etwa 200 Haushalten.

15.000 Quadratmeter Dachbegrünung

Auf dieser Fläche entsteht aktuell die Dachbegrünung.
Auf dieser Fläche entsteht aktuell die Dachbegrünung.

Neben der Solaranlage werden zwei Hallen sowie der Haupteingang mit einer Dachbegrünung ausgestattet. Dazu wird zunächst auf einer Fläche von rund 15.000 Quadratmetern ein Substrat aufgetragen, dass später einmal den Nährboden für verschiedenste Pflanzen bildet. Hier spielen nicht nur Umweltschutzaspekte eine Rolle: Die Dachbegrünung hilft unter anderem, die negativen Effekte von starken Regenfällen zu mindern.

Die Gebäudedämmung trägt einen wichtigen Teil zur Energieeffizienz bei. Dank moderner Baustoffe wird der KfW-Standard 55 erreicht – eher selten in der Industrie. Das Logistikzentrum wird also rund 45 Prozent weniger Energie verbrauchen als ein vergleichbarer Neubau ohne Effizienzmaßnahmen. Hinzu kommen eine komplett auf energiesparendes LED ausgerichtete Beleuchtung und ein Begrünungskonzept, dass unter anderem 190 Bäume auf dem gesamten Grundstück vorsieht – darunter verschiedene Ahorn- und Lindensorten.

Ein Zuhause für die Kreuzkröte

Der Entwurf zeigt die spätere Fläche für die Solaranlage auf dem Dach des Logistikzentrums.
Der Entwurf zeigt die spätere Fläche für die Solaranlage (links).

Eine echte Besonderheit sind die vierbeinigen Bewohner der Baustelle in Bulmke-Hüllen: Da das Areal an verschiedene Grünflächen anschließt, hat dort die Kreuzkröte ein Zuhause gefunden. Sie hat bereits viele ihrer ursprünglichen Lebensräume verloren und gilt in Deutschland offiziell als „streng geschützt“. Deshalb ist die bilstein group verpflichtet, verschiedene sogenannte Feuchtsenken auf dem Grundstück einrichten zu lassen. Sie dienen der Kreuzkröte als Laichplätze.

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