Ein geplatzter Hinterreifen in Misano, ein 1. Platz beim Heimrennen am Nürburgring, ein Unfall in der Slowakei: Die vergangene Truck-Racing-Saison hielt für Steffi Halm und das Team Schwabentruck einige Höhen und Tiefen bereit.

Schon beim Auftakt in Italien gab es die ersten Punkte für Halm. Beim Sonntagsrennen in Misano holte die Fahrerin den zweiten Platz. Bis dahin musste die 33-Jährige u. a. einen Reifenplatzer und eine Kollision überstehen. Noch dramatischer lief es für ihren Teamkollegen Gerd Körber, der beim Lauf am Samstag mit einem Hinterachsschaden komplett ausfiel. „Mr. Truck Race“ Körber war in dieser Saison neben Misano nur am Nürburgring am Start.

Perfektes „Heimspiel“

Mit Gerd Körber holte Steffi Halm einen Doppelsieg am Nürburgring

Mit Gerd Körber holte Steffi Halm einen Doppelsieg am Nürburgring.

Auch in Ungarn lief es für Halm. Die Truck-Pilotin fuhr auf dem Hungaroring gleich zweimal aufs Treppchen. Der Höhepunkt folgte aber zwei Wochen später: Das „Heimspiel“ am Nürburgring war für das komplette Team Schwabentruck ein voller Erfolg. Beim zweiten Rennen am Samstag holte Steffi Halm den ersten Platz, Rennsport-Veteran Körber belegte den zweiten Rang. „Der Sieg war ein echtes Saison-Highlight: Der erste Doppelsieg für Schwabentruck und dann auch noch vor heimischer Kulisse, das war echt toll“, freut sich Halm auch einige Monate später immer noch.

Das Wochenende im tschechischen Most lief eher bescheiden – dafür konnte Halm in Belgien wieder angreifen. Am Circuit Zolder standen nach vier Rennen ein 1. und ein 3. Platz zu Buche. Zwei Wochen später konnte sich Halm in Frankreich über den vorzeitigen Gewinn der Teammeisterschaft freuen. Gemeinsam mit Jochen Hahn vom Team Hahn Racing bildete sie das erfolgreiche Duo „Die Bullen von Iveco Magirus“.

Starke Konkurrenz

2019 will Steffi Halm wieder angreifen.

2019 will Steffi Halm wieder angreifen.

Im letzten Rennen der Saison gab es noch mal zwei dritte Plätze zu feiern, doch letztlich reichte es für Steffi Halm nur für den 6. Platz in der Gesamtwertung. „Ich hatte ursprünglich ein anderes Ziel, aber ich sehe die Platzierung dennoch positiv angesichts eines Jahres, in dem die Konkurrenz enorm stark war.“

Für 2019 steht aber fest: Steffi Halm will wieder angreifen und unter die Top 3 fahren. febi wird ihr dabei natürlich die Daumen drücken.