Risiko Elterntaxi: Warum Schüler besser zu Fuß gehen

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Laut Statistik wird jedes dritte Kind von den Eltern zur Schule gebracht.
Laut Statistik wird jedes dritte Kind von den Eltern zur Schule gebracht.

Die Statistik ist erschreckend: „Jährlich kommen mehr Kinder im Pkw der Eltern zu Schaden als durch die selbstständige Mobilität zu Fuß“, schreibt der ADAC auf seiner Webseite. Demnach stelle „die Mitfahrt im Pkw ein größeres Risiko für Kinder von sechs bis neun Jahren dar als die Fortbewegung mit jedem anderen Verkehrsmittel.“

Eine der häufigsten Strecken, die Kinder zurücklegen, ist der tägliche Weg zur Schule. Und hier fängt der Ärger in der Regel erst richtig an. Denn immer mehr Eltern setzen ihre Kleinen am liebsten so nah wie möglich mit dem eigenen Fahrzeug vor der Schule ab. Diese sogenannten Elterntaxis haben in den letzten Jahren zu teils chaotischen Zuständen vor so mancher Lerneinrichtung geführt.

Elterntaxis erhöhen das Unfallrisiko

Laut Verkehrsforscher Jens Leven werde bei „mäßiger Witterung“ jeder dritte Schüler von den Eltern zur Schule gebracht, berichtet Zeit Online. Ihm zufolge sind die Gründe für die Elterntaxis vielschichtig – von reiner Bequemlichkeit bis zur Angst, die Kinder zu Fuß gehen zu lassen. Gemeinsam ist ihnen aber eins: Sicherer machen sie den Schulweg nicht. Angesichts zahlreicher Autos, die zur selben Zeit vor den Schulen halten, erhöht sich vielmehr das Unfallrisiko.

Dabei wäre das genaue Gegenteil der Elterntaxis die bessere Lösung: Denn laut ADAC ist erwiesen, „dass die tägliche Bewältigung des Schulwegs zu Fuß eine Reihe von positiven Effekten auf die kindliche Entwicklung hat.“ Gehen statt gefahren werden müsste also die Devise sein.

febi fördert Schutz von Kindern

Für einen besseren Schutz der Kleinsten im Straßenverkehr setzt sich auch Ferdinand Bilstein mit seiner Marke febi ein. Seit diesem Jahr ist das Unternehmen Mitglied bei TEILEn e.V. Dahinter steckt einen Zusammenschluss namhafter Unternehmen aus dem freien Ersatzteilmarkt wie Bosch, Varta und Hella. Der Verein hat es sich zum Ziel gesetzt, Kinder für die Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren. Dafür kooperiert TEILEn e.V. mit verschiedenen anderen Vereinen – beim Thema Prävention vor allem mit der Kinder-Unfallhilfe – und sammelt Spenden, um gemeinnützige Verkehrsprojekte für Kinder zu fördern.

„Als Unternehmen ist es unser Ziel, das PKW und NKW möglichst lange fahrtüchtig bleiben. Dabei fühlen wir uns aber auch für die anderen Verkehrsteilnehmer verantwortlich“, so Oliver Theis, Vertriebsbereichsleiter Zentraleuropa bei febi. „Mit der Mitgliedschaft bei TEILEn e.V. wollen wir unseren Beitrag dazu leisten, dass auch die schwächsten Mitglieder im Straßenverkehr sicher von A nach B kommen.“

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