Die Ferdinand Bilstein GmbH + Co. KG hat ihren Stammsitz in Ennepetal. Dort ist das Unternehmen zuhause – und das seit 1844. Doch aufgrund des Wachstums in den vergangenen Jahren ist der umliegende Baugrund mittlerweile komplett erschlossen. Erst jüngst wurde eine neue Halle für die hauseigene Fertigung rund zwei Kilometer entfernt eröffnet. Doch die Kapazitätsbedarfe steigen weiter. Deshalb entschied sich die Geschäftsführung, nach einem Grundstück außerhalb Ennepetals zu suchen.

„In einem dicht besiedelten Bundesland wie Nordrhein-Westfalen wird es zunehmend schwer, Baufläche von signifikanter Größe zu bekommen“, berichtet Geschäftsführer Jan Siekermann. Fündig wurde er trotzdem. „Nach umfangreichen Bemühungen“, wie er erzählt. Im strukturschwachen Gelsenkirchen erhielt das Unternehmen den Zuschlag für ein rund 197.000 Quadratmeter großes Grundstück mitten im Herzen des Ruhrgebiets.

Gelsenkirchen Luftbild: Fotograf Hans Blossey

Blick Richtung Gelsenkirchener Hauptbahnhof: Das neue Logistikzentrum liegt zentral im Ruhrpott (Foto: Hans Blossey).

Bis zu 400 neue Arbeitsplätze

In den kommenden Jahren soll auf dem Gelände des Industrieparks „Schalker Verein“, etwa 800 Meter östlich des Gelsenkirchener Hauptbahnhofs, ein neues, rund 45.000 Quadratmeter umfassendes Logistikzentrum entstehen. „Der Standort bietet uns ideale Expansionsmöglichkeiten – jetzt und in Zukunft. Die zentrale Lage im Ruhrgebiet, die günstigen Verkehrsanbindungen und die Nähe zur Innenstadt sind ideale Faktoren“, fasst Siekermann zusammen.

Das Investitionsvolumen beträgt 30 Millionen Euro. Durch vorhandene Ausbauflächen kann das Gebäude um weitere 47.000 Quadratmeter erweitert werden. Die Stadt Gelsenkirchen unterstützt die Pläne, immerhin werden mittelfristig bis zu 400 neue Arbeitsplätze geschaffen.