Rund zwei Drittel der Großstädter sind unzufrieden mit der Parkplatzsituation in den Stadtzentren. Laut einer aktuellen Studie beschreiben 64 Prozent der Autofahrer aus den fünf größten Städten Deutschlands (Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt am Main) das Parkplatzangebot als schlecht bzw. sehr schlecht.

Vor allem zum Feierabend kann die Parkplatzsuche nach einem anstrengenden Arbeitstag aus eigener Erfahrung zur Qual werden. Die verzweifelte Suche und die wiederholten Fahrten um den Block können einem den letzten Nerv rauben. Vor allem in München sind die Autofahrer genervt. Hier empfinden 30 Prozent die Situation sogar als sehr schlecht. Am entspanntesten scheint es im Herzen Berlins zuzugehen: Hier sind nur 21 Prozent sehr unzufrieden.

In den Wohngebieten der Großstädte gibt es abends mehr Parkplätze. Hier findet eine Mehrheit der Befragten (39 Prozent) das Parkplatzangebot sogar gut bzw. sehr gut. Weitere 21 Prozent bezeichnen es als okay. Nur sieben Prozent der Großstädter haben mit der Parkplatzsuche am Abend gar kein Problem: Sie besitzen eine eigene Garage oder zumindest einen Stellplatz.

Doch es gibt einen Hoffnungsschimmer. Wie wir bereits berichteten, starten in Berlin und Dubai auf kleinen Straßenabschnitten Pilotprojekte zur Parkplatzsuche. Dabei scannen Radarsensoren an Laternen oder Hauswänden die Straßenränder und melden freie Parkplätze an das eigene Smartphone.