Unscheinbar steht der weiße Zeltbau im Schatten des großen Logistiklagers. Auf den ersten Blick weist nichts darauf hin, dass hier – auf dem Firmengelände von febi bilstein – die Freiwillige Feuerwehr von Voerde eine neue Heimat gefunden hat. Natürlich nur übergangsweise. Bis vergangenes Jahr hatten die ehrenamtlichen Brandbekämpfer noch eine eigene Feuerwache. Doch das 1958 errichtete Gebäude war in die Jahre gekommen, ein Abriss unausweichlich. Da das neue Domizil erst ab 2018 bezogen werden kann, benötigten die Feuerwehrleute eine Lösung für die Zwischenzeit.

Direkt neben dem Logistikzentrum an der Wilhelmstraße steht das Zwischenquartier der Freiwilligen Feuerwehr.

Deshalb sprach Frank Schacht, Leiter der Ennepetaler Feuerwehr (und damit auch verantwortlich für die Freiwilligen Feuerwehreinheiten in der Stadt), mit potenziellen Partnern in der Region, darunter Vertreter von febi bilstein. „Mit dem Unternehmen verbindet uns eine lange, vertrauensvolle Zusammenarbeit. Zudem liegt es strategisch günstig. Als ich mit meiner Überlegung an febi herangetreten bin, habe ich dort offene Türen eingerannt“, erinnert sich Schacht.

Wichtiges Ehrenamt unterstützen

Tatsächlich waren die Verantwortlichen bei dem Hersteller und Händler von Autoersatzteilen sofort überzeugt. „Wir unterstützen die Arbeit der Feuerwehr gerne und wollen unseren Beitrag leisten, damit dieses so wichtige Ehrenamt weiterhin problemlos ausgeübt werden kann – schließlich profitieren wir alle davon, die Anwohner, die Mitarbeiter, das Unternehmen“, betont Geschäftsführer Jan Siekermann.

Die stabile Zeltkonstruktion bietet Platz für zwei Feuerwehrfahrzeuge.

Seit Anfang 2017 ist nun das Betriebsgelände von febi bilstein die neue Heimat der Freiwilligen Feuerwehr Voerde. Direkt neben dem Logistikzentrum an der Wilhelmstraße hat die Stadt eine stabile Zeltkonstruktion als „Garage“ für zwei Feuerwehrfahrzeuge aufgebaut. Zudem stellt febi den Brandbekämpfern zwei Räume, die als Lager für Material und Ausrüstung dienen. Ein weiterer Vorteil: Das Firmengelände ist komplett eingezäunt und bietet so Schutz vor Unbefugten.

Neue Wache an alter Stätte

Voraussichtlich im Frühjahr 2018 werden die Feuerwehrleute ihre neue Wache an alter Stätte am Friedhofsweg beziehen. Mit ihrer Übergangsunterkunft bei febi haben sich die Ehrenamtlichen schnell arrangiert, wie Schacht berichtet: „Wir sind froh, so schnell und unkompliziert Hilfe bekommen zu haben. Der Standort ist für die Zwischenzeit absolut ausreichend – besser hätten wir es nicht treffen können.“