Im Ernstfall kommt es beim Bremsen auf jeden Zentimeter an. Entsprechend groß ist die Bedeutung der Qualität aller im Fahrzeug verbauten Bremsteile. Um herauszufinden, wie es um die Fertigungsgüte von febi Bremsscheiben tatsächlich bestellt ist, erfolgte am 12. Mai 2016 der ultimative Härtetest.

Auf einer Teststrecke für Nutzfahrzeuge wurde die NKW-Bremsscheibe febi 12731 in den Race-Truck des von febi bilstein gesponserten Rennprofis Gerd Körber eingebaut. Ermöglicht wurde der Versuch durch das Team Schwabentruck, für das der dreimalige Europameister Körber bei der FIA European Truck Racing Championship an den Start geht. Das Besondere an der Aktion: Für den regulären Straßenverkehr vorgesehene Bremsscheiben sind nicht für die Verwendung auf der Rennstrecke und die damit verbundenen extremen Beanspruchungen ausgelegt. Doch genau darin liegt der Reiz solcher Belastungstests.

Mit 1.150 PS und 5.000 NM Drehmoment wurden die febi Bremsscheiben vom 5,5 Tonnen schweren Rennboliden an die Grenzen der Belastbarkeit geführt – und in der Spitze auf über 800 Grad Celsius erhitzt. Die Temperaturdaten wurden mit einer Telemetrie-Software ausgelesen und mit den Werten der eigentlich montierten Rennbremsscheiben verglichen. Eine am Fahrwerk befestigte Kamera lieferte zusätzliches Bildmaterial und machte die starke Belastung der Bremsscheibe während der Testfahrten durch das grelle Glühen erfahrbar. Da die stark erhitzten Bremsscheiben selbst mit Mechanikerhandschuhen nicht angefasst werden konnten, mussten diese vor dem Ausbau mit Wasser gekühlt werden.

Das Ergebnis: Die febi Bremsscheiben hielten den extremen – übliche Rennbedingungen sogar übersteigenden – Belastungen stand und bewiesen eindeutig ihre hohen Leistungsreserven. Durch das Resultat des Feldversuchs konnte die Fertigungsqualität von febi Bremsscheiben eindeutig belegt werden.

febi bilstein dankt dem Team Schwabentruck für die tatkräftige Unterstützung bei der Planung und Durchführung der Testläufe!